Menschen, mit uns unterwegs und auf dem Weg
Die Segnung der Kinder
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Markus 10,13-15
Getauft wurde Paul Mendel am 1. Mai 2011; sein Taufspruch aus 1. Korinther 16,14: „Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen!“
Zu ihrer letzten Ruhestätte in dieser Zeit und Welt geleitet haben wir Schwestern und Brüder in Christus:
Klara Kiefer am 10. Februar 2011,
Else Zwalla am 14. Februar 2011,
Ludwig Rischar am 15. Juli 2011,
Gerda Ihl am 7. September 2011.
„Mein Tod ist durch den Tod gestorben,
mein rechtes Leben hebt nun an;
der Herr, der uns das Heil erworben,
hat mir den Himmel aufgetan.
Wer an mich glaubt, wird nicht verderben!
So ruft mir Jesu Stimme zu.
Drum legt den Leib nur hin zur Ruh.
Ich glaube, was mein Heiland spricht;
glaubt ihr es auch und zaget nicht.“
(aus: Reisepsalter von K. Straube, Berlin 1899)


Die Bestattung
Das kirchliche Begräbnis ist ein Gottesdienst. In diesem Gottesdienst kommt zum Ausdruck, „dass Christus dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium“ (2. Timotheus 1,10). Angesichts von Tod und Grab bezeugt die Kirche, das der Tod wohl der Lohn der Sünde, nun aber durch die von Christus erworbene Erlösung und seinen Ostersieg überwunden ist. Sie bekennt die Auferstehung der Toten, die Wiederkunft Christi zum Gericht und die herrliche Zukunft der Gläubigen bei Gott in seinem Reich. Gleichzeitig sollen die Hinterbliebenen durch die Botschaft der Auferstehung und die Teilnahme der Gemeinde getröstet werden.
Aus: Lutherische Orientierung, Heft 6 | Mit Christus leben - Eine evangelisch-lutherische Wegweisung