St. Markus.
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Impressum.
Chronik der St. Markus-Gemeinde
1866 ~ 1887  
  Kirchenaustritte führten zur Bildung einer eigenständigen lutherischen Gemeinde in Fürth. Über Kontakte zur lutherischen Gemeinde in Saarbrücken kam es zur Aufnahme der Gemeinde in die Immanuel-Synode. 1887 erfolgte der Anschluss an die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirche in Preußen. Betreut wurde die Gemeinde bis 1880 von Pfarrer Frischmut, danach bis 1887 von Pfarrer Madaus, beide aus Saarbrücken.
1868 ~ 1909  
  Zunächst fanden die Gottesdienste im Haus der Familie Wern statt. Aber schon im Jahre 1868 wurden Kirche und Pfarrhaus gebaut. 1887 erhielt die Gemeinde den Hilfsprediger Schulz und als seinen Nachfolger Hilfprediger Reinhold Büttner, der zum Pastor der Gemeinde gewählt wurde und hier bis 1909 wirkte. Er erbaute sich in Fürth ein eigenes Haus, das bei seinem Wegzug von der Gemeinde als Pfarrhaus angekauft wurde.
1909 ~ 1922  
  Als sein Nachfolger wurde Pfarrer Ludwig Gerlach gewählt, der 1915 nach Gleiwitz ging. Von Januar 1916 bis Ende 1921 amtierte Pfarrer Wendelin Drescher, der im Januar 1922 wegen unrühmlichen Lebenswandels seines Amtes enthoben wurde. Sein Nachfolger wurde im gleichen Jahre Martin Schöne aus Ohlau in Schlesien, zunächst als Hilfsprediger, dann als Pastor.
1922 ~ 1955  
  Sein Nachfolger wurde im gleichen Jahre Martin Schöne aus Ohlau in Schlesien, zunächst als Hilfsprediger, dann als Pastor. Er wirkte, seit 1945 Superintendent, als Pfarrer bis zu seinem Tode 1955 in Fürth.
1955 ~ 1990  
  Pfarrer Gerhard Schmidt amtierte 35 Jahre in Fürth. Unter seiner Federführung wurde das alte Kirchlein in der Dorfmitte in den Jahren 1959/60 durch einen stattlichen Neubau neben der Schule ersetzt. Der moderne Bau mit freistehendem Turm wurde am Sonntag Rogate, 7. Mai 1961, eingeweiht. Weiter erhielt die Gemeinde unmittelbar neben der Kirche ein Zentrum der Begegnung mit Räumlichkeiten für die Proben von Kirchen- und Posaunenchor, der Jugend und des Frauenkreises (Weihe 1967).
1991 ~ heute  
  Am Kirchweihsonntag 1991 wurde Wolfgang Gratz als Pfarrer der St. Markus-Gemeinde in Ottweiler-Fürth eingeführt.
Ein wenig Zeit braucht es schon, vielleicht auch zweimal lesen und sich verdutzt fragen: Wie war das nochmal? Doch am Ende steht die spannende Geschichte der Genesis unserer Gemeinde in Fürth, im schönen Ostertal. Es lohnt sich, uns einmal zu besuchen.

Doch nun tauchen wir ab in die Tiefen der Geschichten rund um die Entstehung der St. Markus-Gemeinde, bewegen uns zurück in die Anfangsjahre des 19. Jahrhunderts. Es waren wohl echte Profis, die im sogenannten Heimatbuch der Gemeinde Fürth zusammengetragen haben, was uns interessiert. Viel Vergnügen bei der Lektüre!


Hier erfahren Sie beinahe alles - wie es einmal war.    
entstehung_heimatbuch.pdf
Kurze Chronik der St. Markus-Gemeinde
Alte lutherische Kirche in der Dorfmitte
Die alte lutherische Kirche in der Dorfmitte
Feierliche
Grundsteinlegung der
St. Markus-Kirche
am 24. Mai 1959 durch Herrn Superintendenten Haertwig im Beisein der Kirchenvorsteher und einer zahlreichen Festgemeinde.
Wortlaut der Urkunde, die im Grundstein eingemauert ist:

Dieses Gotteshaus errichtete die Evangelisch-lutherische Gemeinde Fürth Saar dem dreieinigen Gott und Herrn zu Ehre und Preis für seine Barmherzigkeit, Gnade und Treue gegen uns arme Menschen. Gott der Herr möge diese Haus mit seinem Schutz behüten Tag und Nacht, bis es, wie alle Dinge dieser Welt, nach Gottes Willen dahinfallen wird. Bis zum Ende aber erfülle der Herr in Gnaden seine Zusage: „Da will ich zu dir kommen und dich segnen. (Exodus 20,24) Gesegnet seien die Diener Jesu Christi, die hier die hl. Sakramente verwalten und das heilige Wort Gottes predigen. Gesegnet seien die Glieder der Gemeinde, die hier die Nähe Gottes suchen und die Geborgenheit bei dem Herrn finden. Der Segen Gottes gehe aus von dieser Stätte in die Herzen der Gläubigen für Zeit und Ewigkeit.
Im Besondern sei auch dieses Gotteshaus unseren Kindern und Nachkommen ein Denkmal, daß ihre Eltern nach der Heiligen Schrift und dem Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche bekennen: „Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus!" (1. Kor. 3,11), und daß sie ihre Zuversicht allein setzen auf unseren Herrn und Heiland, dessen stellvertretender Opfertod und dessen siegreiche Auferstehung und Himmelfahrt die Vergebung der Sünden und das ewige Leben erwirkt hat, und daß sie warten in getroster und fröhlicher Hoffnung auf die Wiederkunft des Herrn, und daß sie als reche Christen leben und sterben wollen und wünschen: Alle ihre Nachkommen mögen ihnen darin nachfolgen!
Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit. Amen.